08.02.2012
Veranstaltung
Identität als Vater Morgana
Entstehung der Kunstszenen in Zimbabwe

Die Visual Art Studios der National Gallery of Zimbabwe in Harare, früher BAT Workshop, eine der Kunstschulen Zimbabwes.
Foto: Kulturallmende, 2. Jan. 2011
Vortrag von Dr. des. Daniela Roth
Lecture by Dr. des. Daniela Roth (in German language)
Zeit: Mittwoch, 8. Februar 2012, 18.30 Uhr
Ort: Akademie der Bildenden Künste München, Auditorium Neubau,
Akademiestraße 4
Eintritt frei
Der Vortrag der Kunsthistorikerin Daniela Roth skizziert die Kunstszenen Zimbabwes beziehungsweise des früheren Rhodesiens von 1957 bis heute und geht der Kunstausbildung in dem afrikanischen Land nach. 2011 besuchte Daniela Roth die National Gallery, weitere Kunsteinrichtungen und Künstlerateliers in Harare und konnte seither ihre Forschung vertiefen. Die Kunstschulen in der Kolonialzeit, die Missionsschulen und die staatliche Ausbildung werden beleuchtet wie auch die Rolle von Workshops und privaten Initiativen. In der Malerei und Bildhauerei Zimbabwes konstatiert Daniela Roth meist paternalistische Systeme als Entstehungsgrundlage - deshalb ihr Vortragstitel der künstlerischen Identität als ‚Vater Morgana’. An Beispielen wird sie die internationale Rezeption visueller Kunst aus Zimbabwe darstellen, die nicht unbedingt immer im Kunst-Kontext stand. Wohin die Entwicklung gehen kann, zeigt sich an einzelnen Künstlern, denen es in der heutigen "post-post-kolonialen" Zeit gelingt, ihren Platz im globalen Kunstbetrieb zu behaupten.
Veranstalter: Kulturallmende gUG, Akademie der Bildenden Künste München Gefördert durch: Kulturreferat der Landeshauptstadt München
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